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Kastenform – für Brot und Kuchen geeignet

Kastenform Die Kastenform zählt als wahrer Klassiker. Sie ist in vielen Küchen bereits vorhanden und wird hauptsächlich für Brot und Kuchen verwendet. Natürlich sollte eine gute Kastenform auch in deiner Backstube nicht fehlen. Es stellt sich nur die Frage, welche Form für deine Ansprüche die Richtige ist? In unserem Ratgeber zeigen wir dir alles zu den unterschiedlichen Materialien, zur Reinigung und zu den verschiedenen Herstellern.
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  • vielseitig einsetzbar
  • hoher Rand
  • aus Silikon, Metall oder Papier
  • abgerundete Ecken
  • gute Wärmeverteilung

Kastenformen Test & Vergleich 2018

Top-Themen: Größe, Silikon, Reinigung, Top 4

Stabile Kastenform aus MetallEine Kastenform zeigt sich vielseitig einsetzbar in der Küche. Meisten kennt man sie jedoch von den typischen Sandkuchen oder Marmorkuchen. Doch selbst zum Brotbacken ist die Form bestens geeignet. Oftmals bestimmen Material und Eigenschaften der Kastenform ihren optimalen Einsatzort. Beginnen wir aber beim grundlegenden Aufbau. Eine Kastenform ist immer komplett eckig. Die meisten Modelle sind etwa 30 cm lang und haben einen Rand von etwa 10 cm Höhe. Der obere Rand ist etwas umgeschlagen oder dicker, damit sich die Form besser in den Händen halten und transportieren lässt. Der Rand läuft außerdem etwas schräg zu, um Kuchen oder Brot nach oben hin besser aufgehen zu lassen.

Tipp: Abgerundete Ecken für eine bessere Reinigung.

Eine Besonderheit sind abgerundete Ecken am Boden. Nicht alle Kastenformen sind mit solchen Ecken ausgestattet. Sie verschaffen dir jedoch eine leichte Reinigung der Backform. Gibst du den bloßen Teig in die Form, setzt er sich schnell in den Ecken fest und ist später nur mit viel Wasser und Zeit zu entfernen. Die Kastenform mit abgerundeten Ecken wischt du einfach aus, da sich der Teig förmlich von selbst herauslöst. Allerdings sind die runden Ecken auch am Backstück zu erkennen.

Kastenform mit breitem Rand – für besseren Halt

Manche Modelle der Kastenform sind mit einem extra breiten Rand ausgestattet. Hier ist er nicht einfach nur umgeklappt und zu einer runden Kante geformt. Zu beiden Seiten bekommst du die Möglichkeit, sie besser zu halten und in den Ofen zu stellen.

Der Nachteil bei diesen Modellen: sie sind etwas schwerer zu reinigen. Oftmals finden sich Teigreste an der Oberkante wieder, wenn der Teig zu stark aufgegangen ist.

Es gibt aber auch Kastenformen, die über einen Glasboden verfügen. Sie bestehen zum Teil aus Silikon und werden hauptsächlich zum Brotbacken verwendet. In diesem Video sind sie in ihrer Handhabung genauer erklärt:

Was zählt noch als Kastenform? – Brötchenform und Sonderformen

Die Kastenform gibt es neben der klassischen Variante noch in anderen Alternativen. So sind Bröchtenformen beispielsweise auch als kleiner Kasten angelegt. Andere Modelle besitzen einen deutlich niedrigeren Rand und sind dennoch rechteckig gestaltet. Im übertragenen Sinne gehören sie auch zur Kastenform. Die Brotform als Kastenform kann Löcher im hohen Rand aufweisen, um das Brot besser durchzubacken.

Der Nachteil hier: die besondere Form mit Löchern kann natürlich nicht für flüssigen Kuchenteig verwendet werden.

In der Regel nimmst du den fertig gebackenen Teig aus der Form und stellst ihn auf den schmalen Fuß. Einige Modelle sind dafür ausgelegt, den Kuchen zu stülpen. Ähnlich der Gugelhupf-Form haben sie ein besonderes Muster in den Boden des Kastens eingearbeitet. Das Muster überträgt sich auf den Kuchen und dieser steht dann fertig gebacken quasi auf dem Kopf.

Eine weitere Sonderform ist die Kastenform mit Portionierungshilfe. Der Hersteller Zenker stellt beispielsweise eine solche Königskuchenform her. So backst also einen normalen Sandkuchen oder Marmorkuchen in der Form. Durch die kleinen Rillen im Boden und am Rand bekommst du später genau angezeichnet, wo die Kuchenstücke abgeschnitten werden müssen. So sind alle Stücke gleich groß und mit dem Messer ist der Kuchen schnell aufgeteilt und portioniert. Für Brot eigenen sich diese Formen jedoch nicht, da die Stücke recht groß gehalten sind mit einer Breite von etwa 2 cm.

Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
  • universell einsetzbar
  • hält Hitze aus
  • flexibel aus Silikon
  • leichte Reinigung
  • abgerundete Ecken
  • Form darf nicht zu flach sein
  • Ecken manchmal schwer zu reinigen

Materialien und Größen – variabel mit Einteiler

Die Kastenform gibt es in verschiedenen Größen. Alle haben eine rechteckige Optik. Wichtig bei der Wahl der Größe ist die Länge der Form. Wie bereits erwähnt haben die meisten Formen eine Länge von etwa 30 cm. Wer es etwas kleiner mag, kann sich auch für eine Kastenform mit 20 cm oder 25 cm Länge entscheiden. Die richtige Größe ist dabei immer abhängig von der Teigmasse.

Grundregel: Eine Form von 30 cm Länge ist für etwa 500 g Teig ausgelegt.

Der Teig muss durch die stabilen und vor allem hohen Seitenwände richtig gut aufgehen können. Daher darf sich nicht zu viel Teig in der Kastenform befinden – sie würde sonst einfach überlaufen. Bei zu wenig Teig in der Form backen Kuchen oder Brot nicht richtig nach oben. Schließlich sorgen die Seitenwände für eine gute Wärmeverteilung und ein gleichmäßiges Durchbacken. Der Teig sollte im Normalfall 2/3 der Kastenform einnehmen, um richtig aufgehen zu können. Zu wenig Teig in der Form kann auch schneller verbrennen oder zu hart werden. Entscheide dich hier lieber für eine kleinere Form. Doch man kann nicht viele verschiedene Formen in seiner Küche lagern. Was also tun?

Kastenform mit Einteiler – individuell einstellbar

Brownies mit Schokosoße auf TellerWer eine stark variable Kastenform braucht, entscheidet sich für ein Modell mit Einteiler. Das bedeutet: du besitzt eine Kastenform meist mit einer Länge von 30 cm. In der Form selbst kann ein Einteiler verwendet werden. Es handelt sich um eine kleine Platte im gleichen Material, die sich hin und her schieben lässt. Zentimeter für Zentimeter kannst du die Form so kleiner oder wieder größer stellen, je nach Teigmasse. Die meisten Formen dieser Art bestehen aus Metall, da Silikon viel zu flexibel ist. Auf die Materialien gehen wir aber noch in einem späteren Abschnitt ein.

Material wählen – Vorteile von Aluminium und Silikon

Eine Kastenform kann in unterschiedlichen Materialien gefertigt sein. Jedes Material bringt seine eigenen Vorteile mit sich und ist für unterschiedliches Backgut ausgelegt. Bei Brotteig muss es beispielsweise sauerteigbeständig sein und starke Hitze aushalten. Für einen sehr flüssigen Teig wird eine feste Kastenform aus Metall erforderlich. Daneben lassen sich aus Silikonformen die Kuchen besser lösen. Wir haben dir hier einen kleinen Überblick über die verschiedenen Materialien zusammengestellt:

MaterialHinweise
Aluminium
  • Die meisten Kastenformen sind aus Aluminium gefertigt. Sie bringen nur ein geringes Eigengewicht mit sich und bieten eine gute Wärmeleitung. So wird die Wärme vom Rand schnell an den Teig weitergegeben. Für Sauerteig sind Weißblech und Aluminium nicht geeignet, da der Teig die Beschichtung angreift. Kastenformen aus Stahlblech oder Edelstahl sind meist mit einer Antihaftbeschichtung versehen und sehr stabil. Dafür sind sie auch deutlich schwerer. Formen aus Weißblech verfärben sich schnell, beispielsweise wenn du Kuchen mit Früchten backst.
Silikon
  • Silikon ist nicht immer hitzebeständig, aber ohne bedenkliche Inhaltsstoffe hergestellt. Sie punktet vor allem mit ihrer Flexibilität und der einfachen Reinigung. Nach dem Backen löst du den Kuchen oder das Brot schneller aus der Form. Dafür sind manche günstigen Kastenformen aus Silikon zu wackelig oder flexibel für sehr flüssigen Teig. Beim Einfüllen musst du hier besonders aufpassen, damit die Form nicht umkippt. Außerdem sind die Formen einfacher im Küchenschrank zu verstauen und nehmen weniger Platz weg.
Papier
  • Als Einweglösung gibt es eine Kastenform auch aus Papier. Sie muss vor der Verwendung meist richtig aufgefaltet werden und kommt hauptsächlich beim Backen von Kuchen zum Einsatz. Hier spielt es keine Rolle, wenn sich nach dem Backen noch Kuchenreste an der Form befinden. Schließlich wandert sie ohnehin in den Müll und du brauchst keine Zeit für die Reinigung einplanen.
Emaille oder Keramik
  • Eine besonders robuste und vor allem langlebige Variante sind die Formen aus Emaille oder Keramik. Sie sind zum Backen von Brot geeignet und halten große Hitze im Backofen aus. Allerdings darfst du die Keramikformen nicht einfach fallen lassen, da sie schnell zerbrechen. Dafür bringen sie einen urigen Look in deine Küche.
Gusseisen
  • Die Modelle aus Gusseisen kommen in einem urigen Look und dürfen über dem offenen Feuer verwendet werden. Petromax gehört zu den beliebtesten Herstellern für diese Form. Dabei bekommst du eine Kastenform mit speziellem Deckel. Dank der eigenen Patina ist die Reinigung sehr einfach. Du brauchst die Form aus Gusseisen nur gut pflegen.

Beschichtung der Kastenform – für leichtes Herauslösen

Grundsätzlich ist eine Kastenform mit Antihaftbeschichtung widerstandsfähiger als andere Modelle. So bleiben keine Teigreste im Inneren kleben und der Kuchen oder das Brot lassen sich leicht aus der Form lösen. Teflonbeschichtungen sind nicht für alle Temperaturen ausgelegt. Keramikbeschichtungen sind hier deutlich resistenter und zugleich schnitt- bzw. kratzfest. Kastenformen mit Emaille-Glasur dürfen sogar in der Spülmaschine gereinigt werden.

Statt einer Beschichtung gibt es spezielles Backpapier für Kastenformen. Es lässt sich bis zu einer Länge von 30 cm nutzen und füllt die Form besser aus als einfache Backpapierzuschnitte.

Der Vorteil: Du nimmst den Kuchen oder das Brot einfach aus der Form, ohne dabei Rückstände zu hinterlassen. Allerdings klebt das Backpapier an empfindlichen Speisen gut fest und muss mit Vorsicht gelöst werden.

Kaufkriterien – leichte Reinigung und hoher Rand

FeaturesDetails
Form
  • immer eckig
  • hoher Rand erforderlich für gleichmäßige Backergebnisse
  • runde Ecken helfen beim Reinigen
  • Sonderformen mit speziellem Muster auf dem Boden
Material
  • Aluminium bietet gute Wärmeleitung
  • Silikon ist langlebig und flexibel (nicht immer formstabil)
  • mit Beschichtung für einfache Reinigung
  • nicht jedes Material ist stark hitzebeständig (Brot backen)
  • Einwegformen aus Papier
Größe
  • Typische Kastenform ca. 30 cm
  • auch 20 oder 25 cm möglich
  • variabel mit Einteiler
  • Rand sollte etwa 10 cm hoch sein

Die wichtigsten Hersteller von Kastenformen – Petromax und Dr. Oetker

Wenn du alle Kriterien für deine neue Kastenform festgelegt hast, geht es zur Wahl des passenden Herstellers. Viele Hersteller haben eine einfache Kastenform im Angebot, andere setzen auf spezielle Modelle. Wir haben für dich die wichtigsten Hersteller im Sinne verschiedener Testergebnisse, Kundenmeinungen und Berichte herausgesucht:

HerstellerBesonderheiten
Petromax Logo
  • mit Deckel
  • Modelle aus Gusseisen gefertigt
  • für Brot, Kuchen und Auflauf geeignet
  • kann über dem offenen Feuer verwendet werden
  • schwer
Tupperware Ultra Pro Logo
  • mit Deckel erhältlich
  • hitzebeständig bis 250 °C
  • einfache Reinigung im Geschirrspüler
  • für die Mikrowelle geeignet
  • Material ähnelt den Eigenschaften von Silikon
Dr. Oetker Logo
  • Traditionsunternehmen aus Deutschland
  • über 100 Jahre Erfahrung
  • sehr hitzebeständig
  • verschiedene Materialien im Angebot
  • Formen für Sauerteig und Brot

Neben diesen drei Herstellern gibt es noch andere bekannte Marken für Kastenformen. Die meisten Hersteller haben sogar mehrere Modelle im Angebot. Hier haben wir weitere drei wichtige Unternehmen für qualitativ hochwertige Kastenformen:

Die vier beliebtesten Kastenformen – gleichmäßiges Backergebnis

Dr. Oetker Kastenform aus Emaille, 30 cm

(226 Rezensionen)
Dr. Oetker Kastenform aus Emaille, 30 cm

Besonderheiten

  • Größe: 30 cm
  • Material: Emaille
  • Farbe: Schwarz
  • hitzebeständig
  • 10 Jahre Garantie
Die Kastenform von Dr. Oetker eignet sich sowohl für Kuchen als auch für Brote. Sie hat eine Länge von 30 cm und ist 8 cm hoch. Der Rand ist oben leicht umgeschlagen, was zu einem besseren Handling führt. Eine Besonderheit ist die Antihaftbeschichtung der Form. Weder Kuchen noch Brote bleiben an der Oberfläche haften und lassen sich nach dem Backen leicht aus der Form lösen. Für diesen hohen Qualitätsanspruch vergibt das Unternehmen sogar 10 Jahre Garantie. Kunden loben auch die leicht abgerundeten Ecken. Somit ist die anschließende Reinigung kein Problem mehr. Die gute Wärmeleitung erzeugt eine gleichmäßige Bräunung auf den Backergebnissen.
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Kastenform von Muziyu aus Silikon, 26 cm

(57 Rezensionen)
Kastenform von Muziyu aus Silikon, 26 cm

Besonderheiten

  • Länge: 26 cm
  • Reinigung in der Spülmaschine
  • besonders flexibel
  • Material Silikon
  • für Sauerteigbrote geeignet
Die Silikonform von Muziyu ist als Kastenform gestaltet und eignet sich für Brote und Kuchen. Dabei handelt es sich um umweltfreundliches Silikon, das zu 100 % BPA-frei und vollkommen ungiftig ist. Der große Vorteil von Silikon: es ist einfach zu reinigen und muss nicht eingefettet werden. Du gibst den Teig also einfach in die Form, solltest bei sehr flüssigem Teig aber aufpassen, dass die Form nicht kippt. Kunden loben die Verarbeitung der Form und den breiten Rand. So lässt sie sich einfacher in den Backofen stellen. Mit ihrer Länge von 26 cm ist sie für manche Brotmischungen allerdings zu klein. Dafür ist die Kastenform für Sauerteig geeignet und kann bis 230 °C im Backofen verwendet werden. Auch dem Einsatz im Gefrierschrank bis – 40 °C steht nichts im Weg. Muziyu gibt zwei Jahre Garantie auf das Produkt.
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BackeFix Kastenform für 500g Brote

(167 Rezensionen)
BackeFix Kastenform für 500g Brote

Besonderheiten

  • Länge: 26 cm
  • spülmaschinenfest
  • flexible Silikonform
  • für Sauerteig geeignet
  • 2 Jahre Garantie
Die BackeFix Brotform eignet sich für Backmischungen von 500 Gramm. Sie kann vollkommen ohne Einfetten verwendet werden und die Brote lassen sich dennoch leicht aus der Form lösen. Ebenso ein Vorteil: sie ist spülmaschinenfest und bietet dir eine leichte Reinigung. Natürlich kann sie auch für Kuchen und andere Leckereien verwendet werden. Das Fassungsvermögen liegt bei 1,2 Litern. Durch das flexible Material verstaust du  alles platzsparend im Küchenschrank. Im Ofen ist BackeFix hitzebeständig bis 230 °C und auch die Verwendung in der Mikrowelle ist erlaubt. Du kannst dich auf lebensmittelechtes und BPA-freies Silikon verlassen. Kunden loben vor allem die seitlich angebrachten Stützstreben. Damit kippt die Form beim Einfüllen des Teigs nicht um. Von der Größe her ist die Brotform eher für einen kleinen Haushalt geeignet.
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Mini-Kastenform von RBV Birkmann

(86 Rezensionen)
Mini-Kastenform von RBV Birkmann

Besonderheiten

  • Kastenform aus Stahl
  • 8 kleine Mini-Formen
  • für Brötchen geeignet
  • Antihaftbeschichtung
  • einfache Reinigung
Die Mini-Kastenform von RBV Birkmann besteht aus hochwertigem Stahl und zeigt sich robust. Acht kleine Mini-Formen sind auf einer Backform vereint. Deshalb dient sie hauptsächlich zum Backen von kleinen Kuchen oder Brötchen. Insgesamt misst die Form 35 x 27 x 4 cm. Die einzelnen kleinen Formen haben eine Länge von 9 cm, eine Breite von 6 cm und eine Höhe von 3,5 cm. Wichtig ist, dass die Förmchen nicht zu voll sind, damit sie nicht überlaufen. Das Backwerk lässt sich einfach aus der Form lösen und die Kunden loben die leichte Reinigung. Sind doch eingebrannte Stellen, brauchst du die Form nur lange genug einweichen. Da es sich um eine Antihaftbeschichtung handelt, solltest du keine Metallgegenstände oder spitze Küchenhelfer verwenden. Manchen Kunden finden die Mini-Kastenform für Brötchen noch zu klein.
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Pflege und Reinigung der Kastenform – mit warmen Wasser

Eine Kastenform ist so vielseitig, dass du sie mit guter Pflege länger als 10 Jahre in deinem Haushalt im Einsatz hast. Natürlich sollte die Form nach jedem Gebrauch gründlich gereinigt werden, abhängig vom Material. So bringt jedes Modell seine ganz eigenen Ansprüche an die Reinigung und Pflege mit sich. In den folgenden Abschnitten wollen wir mehr auf die Möglichkeiten der Reinigung eingehen und dir Tipps geben, wie du deine Kastenform möglichst lange erhältst.

Reinigung mit Wasser und Seife – für alle Materialien

Zutaten für BrowniesDie meisten Kastenformen sind nicht für die Spülmaschine geeignet. Vor allem Antihaftbeschichtungen oder Modelle aus Gusseisen verlieren hier ihre positiven Eigenschaften. Nur eine Kastenform aus Silikon darf in der Spülmaschine gereinigt werden. Doch selbst hier ist die Reinigung mit Wasser und Spülmittel empfohlen.

Nachdem du das Backgut aus der Form gelöst hast, weichst du sie am besten mit viel Wasser und etwas Spülmittel ein. Das Wasser gelangt bis in die Ecken und löst die Rückstände optimal an. Auf kratzende Schwämme oder Bürsten solltest du bei der Kastenform immer verzichten. Vielmehr lohnt es sich, die Ecken mit der Hand oder mit einem weichen Lappen auszuwischen. Auch starke Reinigungsmittel oder Chemikalien gehören nicht in die Kastenform. Schließlich willst du die Antihafteigenschaften möglichst lange erhalten. Emaille zeigt sich noch am meisten robust im Vergleich zu anderen Materialien.

Nach der Reinigung muss die Kastenform gut abgetrocknet werden. Sonst bleiben kleinste Wassertropfen in den Ecken oder Kanten zurück. Die Gefahr: Rost setzt sich an. Backpapier verhindert, dass der flüssige Teig bis in die Ecken läuft. Es muss aber nach jedem Backen gewechselt werden. Manche Kastenformen sind mit runden Ecken ausgestattet, die sich noch einfacher reinigen lassen.

Ein kleiner Tipp: Silikonformen lassen sich nach außen stülpen. Somit kommst du besser an die Ecken. Eine Kastenform aus Stahl oder Aluminium sollte gut eingefettet sein, damit der Teig nicht haften bleibt.

Allgemeine Tipps – nicht zu stark einfetten

Das Einfetten ist bei manch einer Kastenform unbedingt erforderlich. Andernfalls würde sich der fertig gebackene Kuchen nicht aus der Form lösen. Genau diese Fettrückstände können in der Pflege aber ein Problem darstellen. Verwendest du zu viel Fett in der Form, bleiben immer Rückstände, Eingebranntes oder Verfärbungen. Manchmal zeigt es sich schwierig, diese Rückstände überhaupt noch zu entfernen. Auch hier gilt: keine chemischen Reiniger oder kratzende Küchenutensilien für die Reinigung verwenden. Gerade Silikonformen zeigen schnell Verfärbungen und müssen nach jedem Backen immer gereinigt werden. Das weiche Material ist sehr anfällig für klebrige Stellen. So kommt es vor, dass sich ungepflegte Silikonformen nach ein paar Jahren gar nicht mehr verwenden lassen.

Ebenso solltest du die Kastenform immer nur mit Backhandschuhen anfassen. Die Wärme verteilt sich sehr gut im Rand, sodass dieser enorm heiß werden kann. Manche Formen haben einen breiteren Rand und sind damit griffiger. Bei anderen musst du immer auf einen guten Griff achten, damit sie dir nicht aus der Hand gleiten.

Manchmal müssen der Kuchen und das Brot noch etwas ruhen, bevor es aus der Form gelöst werden darf. Je nach Rezept bietet es sich an, den Kuchen noch warm zu lösen. Dies funktioniert deutlich einfacher bei einer Kastenform, als wenn das Gebäck schon komplett ausgekühlt ist.

Leckeres Rezept – typischer Rührteig für die Kastenform

Rezept
Zutaten
  • 250 Gramm Butter oder Margarine
  • 4 Eier
  • 500 Gramm Mehl
  • 250 Gramm Zucker
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1/8 Liter Milch
Zubereitung
  • Butter und Zucker sind zunächst cremig zu schlagen mit einem Mixer, bis der Zucker sich komplett aufgelöst hat. Dann dürfen die Eier zum Teig dazugegeben werden. Nach etwa zwei Minuten sollte schon eine glatte Mischung entstehen. Nun kommt das vermischte Mehl mit dem Backpulver hinzu und wird abwechselnd mit der Milch in die Schüssel gegeben. Wichtig: die Zutaten dürfen nur kurz untergerührt werden. So ist der Kuchen nach dem Backen nicht zäh und bekommt eine lockere Konsistenz. Gebacken werden muss der Teig in der Kastenform bei 150 °C Umluft oder 175 °C E-Herd für etwa 60 Minuten.

Natürlich gelingt dir nicht nur der einfache Rührkuchen oder das Vollkornbrot in der Kastenform. Die meisten Nutzer verwenden die Kastenform für diese Leckereien:

  • Marmorkuchen
  • Zitronenkuchen
  • Schokokuchen
  • Nusskuchen
  • Eierlikörkuchen
  • Rotweinkuchen
  • Apfelkuchen
  • Hackbraten
  • Apfelbrot
  • Königskuchen

Oder wie wäre es mit einer leckeren Lasagne aus der Kastenform? Hier haben wir das passende Video für dich gefunden:

Kundenmeinungen und Erfahrungen

Junge Frau mit KastenformFast jeder Hobbybäcker hat mindestens eine Kastenform in seiner Küche verstaut. Manche Kunden setzen sogar auf unterschiedliche Formen und Materialien, je nach Anwendung. So kommt für einen Sauerteig beispielsweise eine Silikonform zum Einsatz. Für einen einfachen Rührteig bietet sich eine Kastenform aus Aluminium an. Wichtig ist bei allen Kunden die einfache Reinigung. Die Hersteller haben mit den abgerundeten Ecken im Kasten selbst schon sehr gut reagiert.

Außerdem spielt die Größe für die Teigmenge eine wichtige Rolle. Wenn du nicht gerade auf eine variable Form setzen willst, solltest du dir vor allem bei Brot überlegen, wie viel Teig die Kastenform einnehmen soll. Manche Kunden waren enttäuscht, wenn doch weniger als gedacht hineingepasst hat. Manchmal steht in den Rezepten, wie groß die Form genau sein sollte. Die gängige Kastenform misst für Kuchen und Brot 30 cm.

Metallformen sind eher weniger beliebt, da sich die Beschichtung nach ein paar Jahren lösen kann, selbst bei guter Pflege.

Immer mehr Kunden sind von den Silikonformen überzeugt. Sie sind hitzebeständig und finden in wirklich jedem Küchenschrank Platz.

Fazit

Die Kastenform gehört zu den beliebtesten Backformen in Profi- und Hobbyküchen. Mit ihrem einfachen Design lässt sie sich für Kuchen, Brot oder gar Hackbraten verwenden. Allerdings solltest du die Wahl des Materials und die Größe immer dem gewünschten Einsatzzweck anpassen. Sonst passiert es, dass die Form für den Teig einfach zu klein ist. Für eine einfache Reinigung achtest du auf pflegeleichte Materialien und abgerundete Ecken. Lust, etwas zu backen? Dann ist die Kastenform vielleicht genau das Richtige für dich. Mindestens ein Modell sollte jeder in seinem Haushalt besitzen.

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