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Backform umrechnen – einfach mit Tabelle

Ist das Rezept für den Kuchen der Wahl gefunden, kann es eigentlich losgehen mit dem Backen. Doch was, wenn die Mengenangaben auf eine Springform zugeschnitten sind, du aber lieber einen Blechkuchen backen willst? Praktische Backform-Umrechnungen helfen dir, auch für eine andere Form als die im Rezept angegebene die richtige Zusammensetzung der Zutaten zu ermitteln.
Besonderheiten
  • ideale Teigmenge für jede Form
  • praktische Tabelle
  • veränderte Backzeit beachten
  • auch für Spezialformen
Das Wichtigste zusammengefasst
  • Ist die Form größer oder kleiner als im Rezept angegeben, verändert sich auch die Backzeit.
  • Die Umrechnung ist ideal, wenn du für eine Party ein ganzes Blech benötigst oder umgekehrt nur einen kleinen Kuchen für den Sonntags-Tee zu zweit backen willst.
  • Für viele Standardformen gibt es hilfreiche Tabellen, die den richtigen Umrechnungsfaktor angeben.

Backformen umrechnen – Kasten- und Springformen

Während die Umrechnung von einer großen zu einer kleinen Springform und umgekehrt recht einfach ist, wird es beim Ermitteln der richtigen Mengen schon schwieriger, wenn du anstelle einer runden Form eine eckige nutzen willst – oder andersrum. Die folgende Tabelle gibt, an, mit welchem Faktor du die Angaben multiplizieren musst, um die richtigen Mengen für eine andere Form zu berechnen.

Backformen umrechnen

In der oberen waagrechten Zeile findest du die Größe, die im Rezept angegeben ist, in der linken Spalte suchst du dir die Größe deiner Backform heraus. Der Wert, an dem sich die beiden Größen treffen ist der Faktor, den du zur Umrechnung nutzt.

Beispiel
Willst du anstelle der angegebenen 28cm Springform eine Kastenform bzw. ein kleines Blech mit einem Durchmesser von 26 x 38 cm nutzen, ergibt sich der Faktor 1,6. Sieht das Rezept 300 g Mehl und 100 g Zucker vor, multiplizierst du die Angaben jeweils:

300 g * 1,6 = 480 g Mehl
100 g * 1,6 = 160 g Zucker

Wenn das ursprüngliche Rezept zudem von 2 Eiern ausgeht, kommst du auf einen Wert von 3,2. Hier liegt es an dir zu entscheiden, ob du lieber auf- oder abrunden willst.

Springform oder Blechkuchen – die richtige Menge berechnen

Gerade für die Gartenparty oder den Kindergeburtstag eignen sich Blechkuchen wesentlich besser als die klassische Springform. Durch die flachere Form sind sie außerdem auch schneller fertig gebacken – statt 50-60 Minuten reichen oft schon 30-40 Minuten aus. Die Umrechnung der Teigmenge klappt mit der folgenden Tabelle ganz gut.

SpringformBackblech
18 cm4,7
20 cm3,8
22 cm3,2
24 cm2,7
26 cm2,3
28 cm1,9
30 cm1,7

Die Umrechnung mit den Faktoren folgt dabei dem gleichen Prinzip wie im oben genannten Beispiel. Grob überschlagen kannst du auch die Hälfte eines Bleches für eine 26er-Springform berechnen, d. h. du teilst die Menge einfach durch den Faktor 2 (multiplizierst mit 0,5). Umgekehrt heißt es natürlich verdoppeln.

Wie rechne ich Formen wie Guglhupf oder Herzform um?

Die meisten Rechner im Internet bieten nur eine Umrechnung für die klassischen Kastenformen, Springform und Bleche. Du kannst aber auch außergewöhnliche Backformen wie Guglhupf oder Herzformen relativ einfach umrechnen. Findest du hierzu keine fertige Tabelle, gehe einfach wie folgt vor:

  • Fülle sowohl die angegebene Form als auch deine Form der Wahl mit Wasser.
  • Wiege beide Wassermengen ab.
  • Teile das Wassergewicht der gewünschten Form durch das Wassergewicht von der angegebenen Form.
  • Du erhältst den Faktor, mit dem du die angegebene Menge der Zutaten multiplizieren kannst.

Ohne umzurechnen kannst du eine Guglhupfform unter bestimmten Umständen auch 1:1 mit einer Springform tauschen:

  • Guglhupf 22 cm > Springform 26 cm
  • Guglhupf 24 cm > Springform 28 cm

Weitere Tipps zum Umrechnen von Backformen

Manchmal ergibt die Rundung krumme Mengen. Bei Mehl und Zucker ist das natürlich kein Problem, doch bei 2,3 Eiern wird es z. B. schon schwierig. Hier ist der gesunde Menschenverstand gefragt. So kannst du z. B. anstelle von 2,3 großen einfach drei kleine nehmen, oder die anderen Zutaten einfach geringfügig anpassen, wenn du ein Ei mehr oder weniger nutzt. So bleibt die Konsistenz des Teigs am Ende gleich.

Bei kleinen Größenunterschieden wie beispielsweise von einer 24er auf eine 26er Springform ist das Umrechnen oft überflüssig. Der Mengenunterschied ist recht gering – dein Kuchen wird dann einfach etwas höher bzw. flacher.

Sollte der Kuchen höher ausfallen als im Rezept angegeben, ist es vielleicht nötig, die Backzeit geringfügig zu erhöhen. Nutze die Stäbchenprobe (am Ende der Backzeit einfach ein Holzstäbchen in den Kuchen pieksen – bleibt kein Teig hängen, ist der Kuchen fertig) und schau dir den Kuchen an, ob er nach der angegebenen Zeit gar aussieht oder noch einige Minuten mehr braucht.

Weiterführende Tipps

Hier kannst du die Umrechnung von Backformen im Video anschauen:

Silvia gibt Backtipps zu Backformen, Ober- und Unterhitze oder Umluft und der Rezeptumrechnung:

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